Der Umstieg auf den iMac

Vor kurzem hat unsere Firma neue Hardware bekommen und seitdem nutze ich einen niegelnagelneuen iMac. Ich habe mit Bedacht den kleinen iMac gewählt, mit dem 21.5 Zoll Bildschirm. Warum? Nun, der 27 Zöller ist zwar schön groß, aber stellt aufgrund der hohen Auflösung Schriften usw. recht klein dar. Da meine Augen nicht mehr 100%ig sind, wäre es also eine schlechte Wahl.

Mein iMac – ein paar Daten

Dafür, dass der Bildschirm etwas kleiner ist, so ist das Innenleben etwas größer. Ich kaufte den Mac bei Gravis und liess dort den Arbeitsspeicher auf 16Gb aufrüsten. Damit das Ding auch etwas schneller ist, kam als Systemplatte gleich mal eine SSD rein (120GB OCZ Agility2). Mit dem Service bei Gravis kann man nur zu 100% zufrieden sein, am ersten Abend im Gravis-Shop bestellt, am nächsten Mittag war das Gerät abholbereit.

Was soll ich sagen, die Kombination aus SSD und 16GB Ram ist unschlagbar schnell, ich bin hellauf begeistert! Das Ding ist einfach nur sauschnell!

Die Umgewöhnung

Die Umgewöhnung von Windows auf Mac OS X ging (geht) nicht so einfach, wie es gedacht war. Zuerst einmal war ich geschockt, wie fett der Mac doch Schriften darstellt. Das kann man in den Systemeinstellungen (Allgemein – LCD-Schriftglättung Häkchen wegmachen) gottseidank abstellen.

Programme installieren und das Installieren von Systemupdates geht eindeutig besser, schneller und eleganter beim Mac, obwohl auch der einen Neustart nach dem Installieren von Updates kennt :-) Okay, eine Minute Wartezeit, bis er runter und wieder hochgefahren ist…

Probleme stellten sich erstmal bei der Wahl einer Entwicklungsumgebung. Aptana gefiel mir schon unter Windows nicht, Espresso ist auch nicht mein Ding gewesen und so bin ich letzlich beim teuren Coda gelandet. 99 USD finde ich nicht wirklich billig. Klar gibt es recht viele Plugins dafür und auch Themes, aber die sind meist schön und typisch amerikanisch bunt. Ich vermisse hier schmerzlich meinen Webuilder 2010, der unter Windows einfach ein Entwicklertraum ist. Nicht so bunt und alles funktioniert so, dass nicht erst der Wunsch nach einem Plugin aufkommt.

Dateien werden übrigens so ganz anders gehandhabt als unter Windows. .htaccess Dateien gehören unter OS X zu den versteckten Dateien und werden erst nach einem Befehl im Terminal angezeigt und selbst dann verursachen sie Probleme, wenn man sie auf dem Schreibtisch ändert und erneut auf den Webserver lädt (bei mir jedenfalls).

Völlig genervt bin ich von der Behandlung von .zip Dateien. Gibt es ein Programm, welches diese Dateien öffnen kann? Nein, ich meine nicht entpacken. Das ist eine sehr wichtige Funktion für mich.

So hadere ich also noch mit einigen Dingen, die im typischen Webentwickler Alltag doch sehr wichtig sind. Was nutzt Ihr für Programme?

3 Antworten
  1. Stephan
    Stephan says:

    Hallo Andreas,

    habe zwar keinerlei Erfahrung mit Mac, aber als Entwicklungsumgebung kann ich dir die IDEs von JetBrains empfehlen. Die sind “out of the box” richtig gut ausgestattet und vor allem finde ich sehr benutzerfreundlich – und es gibt sie für Unix, Windows und Mac :). Du kannst ja mal die 30-Tage Testversion(en) ausprobieren – je nachdem mit was du täglich so programmierst gibt es spezielle IDEs für PHP, Ruby, Java etc.

    Gruß Stephan

    Antworten

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  1. [...] noch nicht mal einem Jahr wurde ich stolzer Besitzer meines ersten Macs, eines 21,5″ iMacs in ziemlich guter und hochwertiger Ausstattung. Ein Traum ging in Erfüllung und endlich konnte ich [...]

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